Upside down

Was für eine Hammer-Idee für einen Film

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Young Pep

Heute habe ich mich das erste Mal mit einem Auszubildenden in unserer Abteilung unterhalten. Die Zeit vorher hatte sich irgendwie das Gespräch nie ergeben, zumal er in einem anderen Bereich eingesetzt wird.
Über den Einstieg Fußball bekam ich recht schnell mit, dass er ein großer Fussball-Fan ist.
Und ein Trainer in dem Altersbereich, in dem mein Sohn bald spielen wird.

Allerdings kommt er aus der weiteren Umgebung, sodass er – zum Glück – weit genug von uns weg ist. Meine Güte.

Er sprach von „gutem Material“, seine Spieler ständen schon auf den Wunschzetteln größerer Vereine (Bundesliga) und er würde Geld für seine Tätigkeit bekommen. Dreistellig im Monat, plus Fahrtkosten.

Einerseits war ich von der Leidenschaft, mit der er über seine Berufung? sprach, angetan. Er glaubte, lebte und atmete das, was er sagte.

Ich bekam so viele Liga-Bezeichnungen um die Ohren gehauen, taktische Aufstellungen seiner Teams (wohlgemerkt bei 6 Spielern pro Mannschaft – wir reden hier von 10 jährigen, wo Jungs und Mädchen noch zusammen spielen) und das alles in einem Redeschwall, der immer heftiger wurde und sich in immer mehr Details verlief.

Er sprach davon, dass der stämmige Junge gut seinen Körper einsetzen kann, er überlegen muss, wie er seine 3-2-1 (Tannenbaum-) Taktik ans Kind bringen soll und dass seine erste Mannschaft die dritte Mannschaft des Vereins, gegen deren Erste sie unentschieden gespielt hatten, 12:0 weggehauen hätte in 40 Minuten und er und sein Trainer-Kollege erwartet hatten, dass seine Spieler nach dem 4:0 einbrechen würden, sie aber dann noch 8 Tore nachgelegt hätten…

Pep, Kloppo, Peter Neururer… von diesen Trainern würde ich derartige Statements in einem Interview erwarten, aber von einem E-Jugend – Trainer, der mit 9-10 Jährigen arbeitet und von Motivationstricks und Taktiktafel redet?

Es war faszinierend – aber auch ziemlich beängstigend. Möglicherweise ist diese Art von Trainern notwendig, um aus Kindern kommende Stars zu machen – erschreckt hat mich das dennoch.
Er sprach darüber, dass es so schade – und unverständlich – wäre, dass von den zwei Mädchen in der Mannschaft die eine keine Lust mehr habe und die andere – die beste Freundin der einen – darauf hin auch nicht mehr zum Training komme – weil sie jetzt voltigieren würden. Es klang weniger nach einem Hobby, das Mädchen in dem Alter durchaus spannend finden können, sondern nach einem Fluch, einer  persönlichen Affront seiner Trainingsarbeit.

Er ist, sagt er selbst, noch kein Vater.

Regen-Jacke

Heute Morgen eine Regen – Jacke anzuziehen, nur weil es ein wenig von oben tropft, ansonsten aber so warm – wie es im Sommer nun mal ist – ist, zeugt von einer tiefer gehenden Problematik, als mir bislang bewusst war.

Nass werden bedeutete für mich immer "krank werden". Regen und Nässe bekommen mir nicht so besonders, auch wenn ich dieser Witterung mehr abgewinnen kann, als 40 Grad im Schatten und Non-Stop-Dauersonne.

Ich habe das Gefühl, mich leicht zu erkälten und das bedeutet gleich wieder, dass mein Asthma sich meldet, anhaltender Schnupfen einsetzt und ich mich mehr elend fühle.

Ich glaube aber inzwischen, dass dieses Elend-fühlen nur eine Form der Belohnung für mich darstellte, denn wer krank ist, muss betüdelt werden. Wer leidet, dem wird geholfen und der bekommt Zuwendung.

Leiden kann also eine Form der Belohnung für einen Selbst und eine Form von Erpressung gegenüber demjenigen sein, von dem man Zuwendung erwartet.

Ich liebe es mitzubekommen, wie die Liebste diese Form von Zuwendung für unsere Kinder praktiziert: Wenn sich eines der Kinder weh tut, dann wird es gesehen. Regelrecht gesehen.

Die gesamte Aufmerksamkeit wird darauf gerichtet, aber nicht in einer flatterhaft-hysterischen Version, sondern ernsthafte, respektvolle Aufmerksamkeit.

Lösungsansätze werden nicht einfach übergestülpt, sodern das Kind wird mit einbezogen. Natürlich wird bei ersthaften Dingen nicht herum diskutiert. Die Methode, die als richtig erachtet wird, wird kurz erklärt und dann umgesetzt. Alles ruhig, aber durchaus autoritär.
Der richtige Mix für ein Kind, das Zuspruch braucht, aber auch einen Erwachsenen, der weiß, was er tut und damit ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann, das grade in so einer Situation auch nötig ist.

Getröstet wird drumherum ausserdem und auch den übrigen Kinder wird nötigenfalls klar gemacht, dass ihr Geschwister mit der Verletzung im Moment die höchste Priorität genießt.

Ein Zuviel an Aufmerksamkeit wird aber auch nicht gegeben. Nachdem alles getan wurde, was nötig ist, folgt eine Zeit, in der das Kind dann erst mal zu sich finden und auch auf seinen Körper hören muss.
Verletzung und Schmerzen können nicht ungeschehen gemacht oder weggezaubert werden.

Denn Verletzungen gehören nun mal zum Leben dazu und es ist wichtig, Kindern von Anfang beizubringen, damit auch selbst umzugehen und neben aller Fürsorge nicht in eine Form von Starre zu verfallen, bei der ohne Hilfe von aussen gar nichts mehr geht.

Alles, was ich oben schrieb, klingt bei nochmaligem Lesen recht abstrakt und theoretisch. Wir passen die Handlungsweisen natürlich dem Alter der Kinder, der Art und Schwere der Verletzung / Krankheit an und auch andere Besonderheiten werden berücksichtigt. Aber: Grundsätzlich ist dies das Handlungsmuster.

Ds Handlungsmuster meiner Kindheit war: Beiß die Zähne zusammen, ein Indianer kennt kein Schmerz, stell Dich nicht so an, so, ist gut jetzt…. usw. Wunden wurden durch Pflaster / Verband, Krankheiten vom Arzt "repariert".

Ich will das so für meine Kinder nicht, auch wenn ich diesem Anspruch nicht immer zu 100 % gerecht werde.

Ich kann meiner Liebsten dafür gar nicht genug danken, mir diesen Weg des – für mich ungwohnten – Umgangs mit Kindern und ihren Verletzungen, Krankheiten und Schmerzen gezeigt zu haben und nach wie vor zu zeigen.

Was ich noch zu meiner Jacke sagen wollte: Sie ist für mich auch ein Schutzwall nach aussen.

Ich habe immer große Jacken getragen, da ich mich darin am besten verstecken konnte. Meine Körperkonturen waren darin nicht gut zu sehen und mein Übergewicht, der dicke Bauch und alles andere verschwanden darin und dahinter.

Auch war die Jacke meine Rüstung. Mein Schutz gegen das Leben da draußen, die Welt und alles.

Dabei war der Feind schon längst drin. Die negativen Gedanken, die oft depressiv angehauchte Stimmung, die Einsamkeit, die verkümmerten Emotionen, das hohle Gerede, die grauen Gedanken.

All das war in mir und ist – auch wenn es seit einiger Zeit im Schwinden begriffen ist – noch vorhanden und klammert sich mit Wurzeln und Klauen an meine Gedanken, mein Herz und meine Seele. Ich muss und werde diese Verbindungen weiter lösen, damit ich endlich davon frei bin.

Ich will die Jacke nur noch anziehen, wenn es kalt wird und nicht mehr, wenn ich mich so mies fühle wie heute. Diese Form der negativen Gedanken und alles, was damit zusammenhängt, muss endlich weg aus meinem Leben.

"Es ist nicht wichtig, wo Du herkommst, sondern wer Du sein willst."

Dieser Satz fiel gestern in dem Film, den ich mit den zwei mittleren Kindern im Kino gesehen habe (Schlümpfe 2)

Ich will ein besserer Mensch sein, als ich bin.

Und die Jacke nur noch dann tragen, wenn ich sie wirklich brauche.

Vom Schaffen

Um seine Träume und Ideen zu verwirklichen, braucht es zunächst mal…

Träume. Und Ideen.

Die Umsetzung erfolgt dann fast schon von allein.

Doch ohne Träume ist jeder Versuch einer Umsetzung zum Scheitern verurteilt.

Nie zuvor war es dem Menschen möglich, sich so viele Träume, Ideen und Anregungen zu besorgen… und obschon darin auch eine Gefahr liegen mag – über all dem Besorgen das Machen zu vergessen – so gibt es doch mehr als genug. Genug Ideen und Träume und Bilder, die Träume zu illustrieren oder doch zumindest die Phantasie anzuregen.

Um sie dann umzusetzen.

Machen.

Schaffen.

Erschaffen.

Ja

@ Duckface – Birthday

Der Morgen begann mit dem perfekten Einstig in einen Geburtstag – einem himmlischen Blowjob 🙂

Bis… ja bis die Liebste mir ins Gesicht schaute und bemerkte, was ich zwar gespürt, auf Grund besonderer Umstände aber erst mal ignoriert hatte. Schlauchboot – Unterlippe…

Damit war der Drops dann gelutscht. (leider nur der Drops..)

Aufstehen, fertig machen, Kinder ins Auto, ab zum Arzt.

Der warf zwei Blicke auf das Geschwollene, murmelte was von allergischer Reaktion und Cortison-Tabletten dagegen. Die Hälfte der 6 Minuten, die die Konsultation insgesamt dauerte, verbrachte er damit, mich zu beruhigen, weil er das böse Wort Kortison gesagt hatte. Seinem Tonfall und Miene nach zu schließen, ist das schlimmer als Pest und Cholera zusammen… ^^

Nun Büro und die Kollegen, die zum gratulieren vorbei kommen…

GsD geht die Schwellung bereits zurück.

39. Meine Güte. *g*

Was ich bin

Seelenpartner / Freund / Ehemann

Vater

(ja, in der Reihenfolge)

WoW-Spieler (DAS Spiel überhaupt für den Gamer-Nerd in mir)

Hörbuch-Hörer (unglaublich entspannend)

Filmegucker (am Liebsten mit der Liebsten)

Musikversessener (Ich erlebe mit fast 40 grade meinen zweiten Frühling, was Entdeckungsfreude angeht)

Bücherwurm (Früher mehr, heute ausgewählter)

Zweifler (vor allem an mir selbst)

Optimist

Vergesslich

Zuverlässig

Treu

Kindskopf

Verantwortung tragend

Begeisterungsfähig

Antriebsarm

Krieger

Krämer

Schreibt gerne (weiß oft aber nicht, worüber)

Digitale Lebensentwürfe ausprobierend (noch auf der Suche)

Gadget-vernarrt

tbc… (Demnächst hier mehr zu dem da oben)